Rosen statt Steuerstrafen!
Junge Grünliberale Bern werben am Valentinstag für die Individualbesteuerung.

Am Valentinstag haben die Jungen Grünliberalen Bern auf dem Bundesplatz Rosen und Flyer verteilt, um auf die heutige steuerliche Benachteiligung von Ehepaaren aufmerksam zu machen und für die Einführung der Individualbesteuerung zu sensibilisieren.
Unter dem Motto „All you need is love, not tax penalties." setzten die Jungen Grünliberalen Bern ein Zeichen für ein modernes Steuersystem, das alle Menschen unabhängig von ihrem Zivilstand gleichbehandelt.
Heute werden verheiratete Paare steuerlich oft stärker belastet als unverheiratete. Besonders betroffen sind Zweitverdienende, häufig Frauen. Die Individualbesteuerung schafft hier mehr Fairness, stärkt die wirtschaftliche Selbstbestimmung und setzt Anreize für Erwerbstätigkeit. Mit der Aktion wollten die Jungen Grünliberalen bewusst einen positiven und niederschwelligen Zugang zum Thema schaffen.
„Arbeiten muss sich besonders für Zweitverdiener lohnen und darf nicht bestraft werden. Die Individualbesteuerung bringt Vorteile für Familien und für die Wirtschaft!", sagt Alessandro Di Stefano, Präsident der Jungen Grünliberalen Kanton Bern.
Die zahlreichen Gespräche vor Ort zeigten, dass viele Menschen überrascht sind, dass die sogenannte Heiratsstrafe noch immer existiert. Gleichzeitig besteht grosses Verständnis dafür, dass ein modernes Steuersystem die Vielfalt heutiger Lebensmodelle besser abbilden muss.