Junge Grünliberale Kanton Bern wählen neues Präsidium und fassen Parolen
Ivan Zehnder wurde als Präsident gewählt, Robin Massey als Vizepräsident. Zudem beschlossen die Jungen Grünliberalen Kanton Bern die Parolen für die nationalen Abstimmungen vom 14. Juni.

Alessandro Di Stefano tritt als Präsident zurück. Ivan Zehnder wird Präsident und Robin Massey wird Vizepräsident.
Alessandro Di Stefano (als Präsident) und Ivan Zehnder (als Vizepräsident) bildeten gemeinsam seit Mai 2024 das Präsidium der Jungen Grünliberalen Kanton Bern. Nach reiflicher Überlegung entschied sich Alessandro Di Stefano, nicht für eine weitere Amtszeit zu kandidieren.
Die Mitgliederversammlung wählte Ivan Zehnder aus Ittigen zum neuen Präsidenten. Der 23-jährige Software Solution Architect ist seit 2022 Mitglied der Grünliberalen Partei und war bereits seit Anfang 2023 im Vorstand der Jungen Grünliberalen Kanton Bern, wo er zuerst im Ressort Community Management und danach als Vizepräsident tätig war. Er ist ebenfalls im Vorstand der Jungen Grünliberalen Schweiz.
Zum Vizepräsidenten wurde Robin Massey aus Bern gewählt. Der 23-jährige arbeitet als Firmenkundenberater bei einer Regionalbank. Er ist seit 2025 Mitglied der Grünliberalen Partei und engagiert sich bereits seit dem vergangenen Jahr im Vorstand der Jungen Grünliberalen Kanton Bern, wo er für das Ressort Community Management verantwortlich war.
Nein-Parole zur Volksinitiative “Keine 10-Millionen-Schweiz!" (Nachhaltigkeitsinitiative)
Die Mitgliederversammlung der Jungen Grünliberalen Kanton Bern fasst einstimmig die Nein-Parole zur Volksinitiative “Keine 10-Millionen-Schweiz!” (Nachhaltigkeitsinitiative). Aus Sicht der Jungen Grünliberalen Kanton Bern stellt diese Initiative eine grosse Gefahr für die bilateralen Beziehungen zur Europäischen Union dar. Damit wird unser Wohlstand direkt gefährdet. Wir haben in der Schweiz bereits heute einen grossen Fachkräftemangel in wichtigen Bereichen wie der Pflege, der Landwirtschaft, der Gastronomie und im Baugewerbe. Aus unserer Sicht würde eine Annahme der Volksinitiative dieses Problem weiter verschlimmern.
Nein-Parole zur Änderung des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst
Die Mitgliederversammlung der Jungen Grünliberalen Kanton Bern fasst einstimmig bei 2 Enthaltungen die Nein-Parole zur Änderung des Bundesgesetzes über den zivilen Ersatzdienst. Besonders besorgniserregend finden wir den drohenden Abgang einer Vielzahl von Zivildienstleistenden. Diese fehlen gerade in Bereichen, wo bereits heute Personalmangel herrscht. Ebenfalls erachten wir es als fraglich, ob die Armee von diesem Massnahmenbündel überhaupt profitieren würde. Es wird befürchtet, dass Soldaten, die neu nicht mehr in den Zivildienst wechseln könnten, sich ausmustern lassen würden. Ebenfalls weisen wir darauf hin, dass der Zivildienst das Instrument der zivilen Sicherheitspolitik des Bundes ist und bei Katastrophen, Notlagen oder im Kriegsfall unverzichtbar ist.
Nein-Parole zum Projektierungskredit für das Kunstmuseum Bern
Die Mitgliederversammlung der Jungen Grünliberalen Kanton Bern fasst einstimmig, bei 5 Enthaltungen, die Nein-Parole zum Projektierungskredit für das Kunstmuseum Bern. Wir erachten den bisherigen Projektprozess als alles andere als ideal und das vorliegende Ergebnis ist als Luxusprojekt nicht tragbar. Weiter weisen wir darauf hin, dass die Finanzlage im Kanton Bern immer noch schwierig ist und daher bei den Ausgaben klar priorisiert werden muss.